
Der Anhänger fährt auf den Vorplatz, die Stützen gehen runter, die Klappen auf. Strom und Wasser sind angeschlossen, das Dach ist ausgefahren – und dann läuft die erste Flasche durch. Ein Betrieb, der zweimal im Jahr abfüllt, braucht dafür keine eigene Halle und keine eigene Anlage: Er teilt sich die Linie mit anderen Betrieben – und genau solche Anlagen bauen wir.
Eine eigene Abfüllanlage steht in vielen Betrieben die meiste Zeit des Jahres ungenutzt. Teilen sich mehrere Winzer eine Anlage, arbeitet dieselbe Technik ein Vielfaches an Tagen – und ist entsprechend schneller bezahlt. Die Pannobile-Winzer machen das seit Jahren so: eine Linie auf zwei Anhängern, 3.600 Flaschen in der Stunde, im Wechsel von Hof zu Hof. Auch für Lohnabfüller, die zu ihren Kunden fahren, ist genau das das Geschäftsmodell.
Das ist kein Zufall, sondern die Natur der Sache. Eine feste Anlage steht in einer Halle, die man notfalls anpasst. Eine mobile Anlage muss zu Höfen passen, die es schon gibt – zu deren Toreinfahrten, Vorplätzen und Zugfahrzeugen. Deshalb beginnt jedes Projekt nicht mit einem Katalogblatt, sondern mit Ihren Maßen. Und weil im Anhänger dieselben GAI-Füller und ENOS-Etikettierer arbeiten wie im Keller, ist an der Technik nichts kleiner – nur der Aufbau ist anders.
Weil jede Anlage ein Unikat ist, steht am Anfang kein Angebot, sondern ein Gespräch. Sechs Dinge müssen wir wissen – danach wissen wir, wie Ihre Anlage aussieht.
Der Vorplatz entscheidet, wie lang der Anhänger werden darf und ob er rangieren kann. Enge Höfe sprechen für eine kurze Bauform mit Lenkdeichsel.
Die maximale Bauhöhe ist oft die härteste Grenze. Sie bestimmt, welche Maschinen übereinander stehen können und welche nebeneinander müssen.
Das Zugfahrzeug bestimmt Deichsel, Bremsanlage und zulässiges Gesamtgewicht – und damit, wie schwer die Anlage werden darf.
Die Flaschen pro Stunde entscheiden über Maschinengröße und Platzbedarf. Hier lohnt der ehrliche Blick auf die Menge, die tatsächlich durchläuft.
Aufgabe und Abnahme sollen dorthin, wo Ihre Leute und Ihre Paletten ohnehin stehen. Das spart an jedem Abfülltag Wege.
Aus allem davor ergibt sich die Bauform. Erst wenn das geklärt ist, beginnt die Konstruktion.
Vier Ansichten einer ausgeführten Anlage – von der Anfahrt bis zur Palette. Zum Vergrößern auf ein Bild klicken.
Manchmal passt eine Anlage besser, die an einem Ort bleibt und trotzdem versetzt werden kann. Der Aufbau erfolgt dann in einem Container, der abgesetzt und später wieder aufgenommen wird. Das Video zeigt eine solche Lösung von UNIMARCO, der GAI-Generalvertretung in Tschechien und der Slowakei. Wenn Sie sich dafür interessieren, sprechen Sie uns an.
UNIMARCONT – die Abfüllanlage im Container
Die wichtigsten Ersatzteile lagernd in Wien, drei Techniker mit voll bestückten Serviceautos, Wartung, die Ausfälle verhindert – und ein Hersteller, der fast jedes Teil innerhalb eines Tages versendet.
Warum Kraft →Wir beraten Sie zu Ausstattung, Lieferzeit und Fördermöglichkeiten – unverbindlich und auf Ihren Betrieb zugeschnitten.
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Abfüllmonoblock bis 3.000 Fl./Std.

Abfüllmonoblock mit Gegendruckfüller, linear

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